Dieser Kurs dient der Harmonisierung und Weiterentwicklung des Schockraummanagementes der Fachbereiche Anästhesie und Pädiatrie und der jeweiligen Pflegebreiche.
Im Vordergrund steht dabei das Teamtraining, die Kommunikation zwischen allen Beteiligten und das leitlinienkonforme Abarbeiten schwieriger Notfallsituationen im gewohnten Arbeitsumfeld.
Während dieses Trainings arbeiten wir ausschließlich an modernen Patienten-Simulatoren, welche eine realistische Übung und ein interaktives Debriefing zulassen.
Dazu werden alle Fallbeispiele aus verschiedenen Blickwinkeln digital aufgezeichnet und anschließend in der Gruppe analysiert und diskutiert. Auf diese Weise haben die Teilnehmer/Zuschauer die Möglichkeit die Simulation zeitgetreu zu beobachten. An den Übungspuppen besteht jederzeit die Möglichkeit die Vitalparameter auf Distanz abzuändern und alle in der Notfallmedizin üblichen invasiven Techniken anzuwenden.
Der Lerneffekt wird aufgrund dieser Maßnahmen erhöht und gleichzeitig eine positive Fehlerkultur propagiert um die Patientensicherheit in realen Situationen zu steigern.
Dieses realistische Training im Team bringt die Teilnehmer dazu, eine schnelle und vor allem sichere Entscheidung im Notfall zu treffen und die persönliche Wissens- und Handlungskompetenz beizubehalten bzw. zu erweitern. All dies unter dem allgemeinen Aspekt der Teamarbeit und der Charakteristiken der Kommunikation und Fehlerkultur in kritischen Situationen bei Notfällen.
Damit die Teilnehmer die Möglichkeit haben intensiv zu üben wird dieser Kurs mit max. 10 Teilnehmern durchgeführt.
Empfehlenswert ist der vorherige Besuch des EPLS-Kurses.